Baustein 11

11. DIE STADT GEHÖRT DEN MENSCHEN…

... nicht dem Kommerz. Es ist unerträglich, wenn BürgerInnen unserer Stadt der Zugang zu öffentlichen Straßen und Plätzen nur nach Maßgabe ihres sozialen Status, ihrer Brieftasche, ihrer Kleidung bzw. ihrer Hautfarbe gewährt wird.
Die öffentlichen Flächen in der Innenstadt müssen wieder von allen genutzt werden können, und zwar ohne jeglichen Verzehrzwang von Seiten der Gastronomie. Ursprünglich öffentliche Flächen dürfen nicht komplett an die Gastronomie verpachtet werden, wie z. B. im Bermudadreieck. Mitgebrachte Speisen und Getränke sind deshalb auch an den dort aufgestellten Tischen zu tolerieren
Wir fordern: Schluss mit den diskriminierenden und rassistischen Passkontrollen gegenüber MigrantInnen, Unangepassten, Punks usw. durch Polizei und BGS am Bochumer Hauptbahnhof; Schluss mit der Schikane von privaten Sicherheitsdiensten gegenüber Nichtsesshaften. Stattdessen fordern wir ein konsequentes Vorgehen gegen organisierte Kriminalität und faschistische Schläger in unserer Stadt.