Baustein 13

13. VERKEHR

Gegen den Verkehrsinfarkt helfen weder der A40/A43-Ausbau noch das Westkreuz oder weitere Schnellstraßen. Sowohl aus verkehrstechnischen als auch aus wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Erwägungen brauchen wir eine konsequente Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs. Notwendig sind Taktverdichtungen und die deutliche Senkung der Tarife der BOGESTRA und des VRR. Für sozial Benachteiligte fordern wir, langfristig die Einführung eines kostenlosen Tickets, kurzfristig ist ein kostengünstiges, möglichst VRR-weites Sozialticket zu schaffen.
Brachliegende Strecken und alte Werkbahnen sollen wieder für den Personen- und Güterverkehr genutzt werden.
Wir streben die Wiedereinführung gestrichener, aber sinnvoller Verbindungen an. Weiterhin treten wir für den schnellen Ausbau der Stadtbahnen im Stadtgebiet ein.
Ein längerfristiges Programm soll umfassen:
Der geplante Ausbau der Linie 310 durch Langendreer zum S-Bahnhof sowie der Linie 302 durch Langendreer nach Witten, der weiterhin geplante Ausbau der Linie 306 über Harpen zum Einkaufszentrum Ruhrpark und die zweigleisige Fortführung der Linie 318 durch Dahlhausen bis zum Eisenbahnmuseum sind zügig umzusetzen.
Beim Radverkehr sollte darauf geachtet werden, dass Radwege auch sinnvoll benutzbar sind und der weitere Ausbau sollte sich an einem bedarfsgerechten Netz orientieren.
Bochum muss wesentlich fußgängerfreundlicher gestaltet werden. Dazu gehören bessere Ampelschaltungen und die flächendeckende Wegebeleuchtung.
Auch eine Weiterführung der 310 von Wattenscheid bis Essen ist ein überaus sinnvolles Projekt, das wir vorschlagen, ebenso wie die Eingliederung der neuen Ruhrtalbahn in den öffentlichen Nahverkehr mit einer Verbindung von Dahlhausen nach Hagen.